Immer diese Kinder

Im Straßenbild sind Kinder recht selten geworden. Bisher habe ich das immer in einem Zusammenhang mit dem beliebten Kinder-Döner gedeutet.

Kinder warten auf ihren Tod

Dabei habe ich ganz außer Acht gelassen, dass auch der Kinder-Pfannkuchen nicht unmaßgeblich dazu beitragen kann, dass man die Kinder so selten sieht.

KPK
Hier lockt der Kinderp-FAN-kuchen. Er ist wohl voller Überraschungen …

 

Ich warne!!!

Und ich bitte, diesen Hinweis zu berücksichtigen!

Variante von der Nussecke [variant of the nutcorner]

Jetzt ist sie wieder frisch!

Nussecke
kleine Nussecke

 

große Nussecke
große Nussecke
Die Nussecke hat sich fest im Gebiss der deutschen Seele etabliert. Sie ich nicht mehr weg zu denken und genügt selbst höchsten ästhetischen und kulinarischen Ansprüchen.
Das Essen und seine Präsentation sind eng miteinander verbunden.
Die Vielfakt der Nussecken ist evident. Sie ist nicht zuletzt das Ergebnis einer Aufforderung zur Diversität.

Das Ende allen Fragens

Bisher galt die These, dass das Fragen der Motor aller gesellschaftlichen Entwicklungen ist. Damit war unausgesprochen gesetzt, dass das Reservoir an Fragen unendlich ist.

Alles falsch!

Jetzt hat sich herausgestellt, dass uns die Fragen ausgehen, und zwar ohne Vorwarnung, unmittelbar – jetzt.

Das wird unübersehbare Folgen haben. Quizsendungen werden sich beispielsweise kurzfristig umstellen müssen. Anstatt der Fragen wird es Behauptungen geben, die man dann als richtig oder falsch kennzeichnen muss. Eigentlich steht aber die Lebensqualität der ganzen Weltgemeinschaft auf dem Spiel.

Hier ist dem Vernehmen nach die letzte aller Fragen:

letzteFrage

Aber bitte – nicht antworten!

Wir wollen uns doch die ultimativ letzte Möglichkeit einer Antwort nicht nehmen! Und jede der denkbaren Antworten wäre zu schön, um verworfen zu werden.

Diese letzte Frage wurde heute von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.

Noch Fragen?

Aus der Kochnische: Falafel

Falafel sind die „Pommes“  [ostbelgisch: „Fritten“] der arabisch-israelischen Kultur. Sie versinnbildlichen in idealer Weise, dass Araber und Juden die gleichen kulturellen und biblischen Wurzeln haben.

Ich habe in Israel und Palästina an allen Ecken unzählige Falafel probiert und meine Erfahrungen zu einem Rezept verdichtet.

Wie bei allen kulturgebundenen Rezepten, gibt es viele Varianten und nur eine sehr einfache unverrückbare Grundlage.

Falafel

Die Grundlage ist, dass man Hülsenfrüchte (meistens Kichererbsen, aber auch Bohnen u.a. sind möglich) zu einem Teig zermahlt, diesen gut würzt (hauptsächlich mit Salz und Koriander) zu kleinen Kugeln formt und schließlich in Fett ausbackt. Dazu gibt es eine oder mehrere Sossen. Sehr beliebt ist die Joghurt-Knoblauch-Soße, in die dann auch noch reichlich Salz und Olivenöl gehört.

Der Phantasie sind darüber hinaus keine Grenzen gesetzt, solange die Konsistenz das Formen der Falafel zulässt.

Ich weiche am Vortag Kichererbsen mit sehr viel Wasser ein. Ihr Volumen vergrößert sich dabei erheblich. Eventuell muss man eben noch Wasser nachgießen. Am Tag der Zubereitung wird das Wasser abgegossen. Die Kichererbsen werden dann in so einem Fleischwolf direkt mit den Gewürzen zerkleinert. Hilfsweise geht auch ein Mixer mit so einem rotierenden Messer. Das ist für so einen Mixer aber sehr anstrengend. Und das Ergebnis ist auch nicht immer sehr homogen (was mich aber nicht stört).

Ich füge vor allem Koriander hinzu, den ich immer dominant schmecken will. Zu viel Koriander — ich glaube, das geht gar nicht. Deshalb bevorzuge ich auch Koriandersamen (den man etwas Mörsern sollte, damit die Körner auch wirklich zerkleinert werden). Korianderpulver schmeckt eher fies (finde ich). Ich nehme auch eine große Zwiebel eher viel Salz und häufig – also nur wenn vorhanden – alle möglichen Kräuter und Knoblauch aus dem Garten, ggf. auch noch Korianderblätter. Zwiebel und Grünzeug sorgen nicht nur für Geschmackstiefe, sondern auch dafür, dass die Farbe nicht so blass und die Konsistenz gut ist. Bei mir ist die Konsistenz sehr bröselig. Unter Druck lassen sich aber trotzdem Bällchen formen, die zusammenhalten. Von der Rezeptvariante, die Kichererbsen vorher zu kochen, halte ich nichts, weil die Konsistenz und der Geschmack darunter sehr leiden, vor allem, wenn man dann noch Mehl oder sowas dran tut, um die Tendenz zum Matsch zu besänftigen.

Wenn der Falafelteig soweit fertig ist, dann kann man schon die Pfanne oder die Fritteuse mit hitzebeständigem Pflanzenfett anheizen.
Man drückt den Falafelteig (meiner Konsistenz) mit etwas Druck in die Form und lässt die Bällchen ins Fett gleiten. Fortgeschrittene haben ein Hilfsgerät, um die Falafel gleich und ansehnlich zu formen. Wenn sie allseitig braun sind, sind sie fertig! Mit der Hitze muss man experimentieren. Bei hoher zu Hitze sind sie möglicherweise außen braun und innen eher roh. Aber dann schmecken sie trotzdem.
Dazu gibt es noch Salat jeder Sorte in rauhen Mengen …

Der Tipp: Wenn man bei der Soße Soja-Joghurt nimmt, wird sogar der Homo Veganus erheblichen Gefallen daran finden.

[Wenn die Rechtschreibkorrektur weiterhin und unbelehrbar aus Falafel Fallapfel macht, dann neige ich dazu, allen Falläpfeln den Krieg zu erklären.]

Anti

Okay — ich bin nun mal immer „anti“.  – Das ist so.

Ich will daran nicht viel ändern, auch wenn der eine oder die andere einmal dumpfe Schmusesolidarität einfordert.

Aber — ich bin ja auch irgendwie ziemlich auf Pasti aus. Man kann es nicht unbedingt auf den ersten Blick sehen. Ich bin vor allem anti Salzkartoffeln.

Vielleicht trifft man sich ja einmal zu reichlich Antipasti.