Coronagate/Chapter6 • Timeline08/12

Wenn die Zoos im Coronazeitalter mangels Publikum keine Einahmen mehr generieren, dann wählt man gern die naturökonomische Variante. Man öffnet die Türen der Tierunterkünfte. Die Großen fressen dann die Kleinen und die Veganer verstecken sich noch eine Weile. Aber das bringt nicht viel. Und am Ende haben wir einen Park, in dem man gut flanieren könnte, wenn nicht überall unvermietbare und sagenumwobene Behausungen herum stehen würden. Mit etwas mehr Verantwortung würde man den Ablauf insofern humanisieren, dass das Personal nach und nach in einer planmäßigen Abfolge den Tieren die Entscheidung vorgibt, wer wen als nächstes futtern darf. Die Erdmännchen kommen ganz zum Schluss dran, weil die ja wirklich sehr, sehr süß sind.