Coronagate/Chapter6 • Basics08/15

Die Gefahr sich an irgendwelchen Viren anzustecken gibt es immer. Dennoch leben wir unser Leben mit dem Risiko. Das geht nicht anders. Ein neuer Virus trifft allerdings zunächst ausschließlich auf Menschen, die keine Antikörper haben. Die Ausbreitung zu verhindern kann nur gelingen, wenn es nicht mehr als ca. 200 Infizierte gibt. Das erfordert ausschließlich lokales Handeln. Wenn das nicht ausreicht, geht es darum, dass die Viren möglichst auf Menschen treffen, die immun sind. Das ist aber erst dann der Fall, wenn etwa ⅔ der Bevölkerung mit dem Virus in Kontakt war. Es geht deshalb darum, das Hilfesystem nicht zu überlasten und die Infektionen über einen möglichst langen Zeitraum zu verteilen. In der Zeit sollen allerdings besondere Risikogruppen besonders abgeschottet werden. Deren Risiko sinkt mit, wenn die Quote von ⅔ erreicht ist und die Infektionen insgesamt zurück gehen, weil die Viren vorrangig auf immune Menschen treffen. Es ist also durchgehend eine Balance erforderlich, den Alltag der Begegnungen stattfinden zu lassen und gleichzeitig Infektionswege zu erschweren. In einem abgeschiedenen Bergdorf sind die Begrenzungen verzichtbar, bei urbanen Großveranstaltungen in der Nähe einer Gegend, in der die Infektionsrate vergleichsweise hoch ist, aber nicht.

Die Verordnung: Alle bleiben zu Hause, würde nicht funktionieren, weil wir uns damit alle Versorgungen abschneiden würden und das würde von der Bevölkerung nach aller Erfahrung auch so nicht akzeptiert, solange sie den Virus nur aus den Medien kennen.

Wenn wir die Infektionswege behindern, bleibt zudem Zeit, Impfstoffe zu entwickeln.

Den für Epidemien optimierten Menschen gibt es nicht. Der Sorglose und der Überbesorgte herrschen vor.